Writer’s Block – Wenn die Worte nicht mehr fließen

Jeder, der regelmäßig texten muss kennt diesen Moment indem die Worte einfach nicht mehr über die Tastatur in den Bildschirm fließen wollen. Dieser Moment in dem nichts mehr geht. Nur noch eine große weiße Fläche vor einem. Vielleicht noch ein blinkender Courser, aber mehr auch nicht. Eine Schreibblockade kommt meist dann, wenn man sie nicht gebrauchen kann, wenn eine Deadline ansteht oder der innere Schweinehund mal wieder stärker ist.

Der letzte Artikel ist schon lange her. Viel zu lange. Abschlussarbeiten, Jobwechsel, erste gemeinsame Wohnung, Einarbeitungsphasen, Unsicherheiten, Faulheit. Das sind die Gründe warum Achsensprung so lange vernachlässigt wurde. Irgendwo im Hinterkopf war es aber immer noch da, spukte zwischen den Zahnrädern eines ständig werkelnden Geistes umher und hinterließ schemenhafte Notizen auf irgendwelchen Brainstorminglisten. Nur um dann doch wieder in die Versenkung hinabzufahren. Doch ein langes Wochenende ohne Verpflichtungen und mit schlechtem Wetter lassen keine Ausreden mehr zu. Der PC ist repariert, der Geist erholt, es wird Zeit von Neuem zu beginnen …mal wieder.

Also frisch ans Werk, dieses mal mit gesundem Elan und einem langen Atem. Der Inhalt ist erstmal egal. Text ist schon mal gut, Ton ist auch schnell gemacht, Video wäre natürlich super. Ich lasse mich einfach selbst davon überraschen wohin die Reise von Achsensprung weiter gehen wird.

Verlassen werde ich mein Baby auf keinen Fall!

Star Wars – The Force Awakens (finaler Trailer)

Der siebte Star Wars Film wird das Kinoereignis des Jahres. Egal ob man nun größter Fan aller Zeiten oder ganz normaler Kinogänger sein wird, man wird sich den Film anschauen und sei es nur um zu erfahren ob er seinem Hype gerecht wird. Und wahrscheinlich wird es drei Lager geben: diejenigen die den Film in höchsten Tönen Loben werden und als das filmische Meisterwerk der letzten 30 Jahre bezeichnen werden, diejenigen die dem Film nichts Gutes attestieren können da er weder an die Originalfilme heran kommt noch als eigenständiges Werk zu überzeugen weiß und dann schließlich noch diejenigen die ihn sehen werden und sich weder groß darüber freuen noch aufregen werden. Ja, „tolle Vorhersage“, ich weiß. Aber so wird es kommen. Vertraut mir.

Zur Sache: heute Nacht veröffentlichte Disney endlich den finalen Trailer der viele neue Blicke in den Film gewährt und bekanntes in neuem Licht zeigt. Man bekommt alles geboten. Die Hintergründe von Rey und Finn, Kylo Rens Vader Fanatismus, fantastische Schauplätze, Luftschlachten zwischen Tiefightern und X-Wings, Lichtschwert Action und und und. Vermutlich habt ihr den Trailer ja eh schon angeklickt bevor ihr den Text dazu lest. Und wenn nicht last euch gesagt sein, dass der finale Trailer einen genauso guten Eindruck hinterlässt wie es die bisherigen Trailer taten. Die „Alten“ kommen immer noch zu Wort und werden geschätzt, aber trotzdem liegt das Hauptaugenmerk auf der neuen Generation. Quasi eine Mischung aus dem besten von damals und heute. Es sieht so aus als ob Star Wars Nerd J. J. Abrams nicht nur uns, sondern auch seinen inneren Star Wars Fan zu befriedigen.

Ob er das letztlich geschafft hat, kann kein Trailer sagen, sondern nur ein Besuch im Kino. Dort wird Star Wars – Das Erwachen der Macht ab dem 17. Dezember 2015 in Deutschland zu sehen sein.

Vorher bei Achsensprung:

Star Wars – The Awakens: Teaser Trailer

Star Wars – The Awakens: Zweiter Teaser Trailer

Die Heldenreise [Animation]

Das Grundmuster von Mythologien wie Homers Odyssee oder die Herakles Heldentaten weist große Ähnlichkeiten auf. Joseph Campbell beschäftigte sich als Professor lange mit diesen Ähnlichkeiten und entwickelte aus deren Ähnlichkeiten das Modell der Heldenreise, das die typischen Situationsabfolgen und Figuren selbiger einheitlich zu erklären versucht. auch für Filme ist die Heldenreise sehr interessant, da viele Filmklassiker diese als Handlungsvorlage nutzen (Star Wars, Indiana Jones, Herr der Ringe, etc.). Iskander Krayenbosch hat sich die Mühe gemacht  die 12 Schritte der Heldenreise (nach Campbell) als kurzes Animationsfilmchen zu veranschaulichen. Schick gemacht:

Vergleicht doch einfach mal euren nächsten Film mit diesen Schritten und ihr werdet überrascht sein, wieviele Gemeinsamkeiten ihr erkennt (oder wie wenige, je nachdem wie ausgefallen euer Filmgeschmack ist).

Star Wars: The Force Awakens meets Disney [Mashup]

vQ1oAe

Wir haben Oktober und bis auf unbestätigte Gerüchte gibt es noch kein Zeichen von einem richtigen Trailer zu Star Wars Episode 7. Darum müssen wir uns noch mit dem „alten“ Trailer begnügen. PistolShrimps haben den aber etwas aufgepeppt und alle möglichen Disney Franchises reingestopft. Ganz nett anzuschauen Star Wars: The Force Awakens meets Disney [Mashup] weiterlesen

James Bond: Spectre Titelsong „The Writings on the Wall“ – Oh je…

Ich mach es ganz kurz. Der Song „The Writings On The Wall“ von Sam Smith (auf Spotify verlinkt) hat zwar ein sehr gutes, da zu Bond passendes Intro, aber den Rest kann man vergessen. Da bleibt einfach nichts beim Zuhörer hängen, nichts. Nicht mal der titelgebende Refrain bleibt in Erinnerung. Dann ist da noch ein Falsetto Gesang, der einfach unpassend und nach Gejammer klingt. Ich hoffe, dass der Film nicht ein ähnliches Gejammer wird.

Kinostart ist am 5. November 2015.

Ginosaji – The Horribly Slow Murderer Movie Project [Kickstarter]

733e1b851122b32920a3126170455564_original

Da ich momentan mit kaputtem Fuß nur rumsitzen und im Internet surfen kann, scrolle ich die Tage häufiger durch meine feeds. und was fällt mir dabei auf? Nicht nur, dass nerdcore endlich wieder gute Inhalte postet, sondern auch auch, dass es endlich wieder ein interessantes Kickstarter Projekt gibt. Eine Filmumsetzung des Kurzfilms „The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon„!

Nachdem ich von „The Cyanide & Happiness Show“ und „STASIS“ zwar nicht enttäuscht wurde, aber auch nicht wirklich begeistert war, ist das jetzt endlich ein Projekt sein, dass mich gütig stimmen könnte. Der originale Kurzfilm (s.o.) ist herrlich abgedreht aber nicht billig und zählt seit den sechs Jahren seit Upload fast 29 Millionen Views und wurde mit sieben Filmpreisen ausgezeichnet. Das Kickstarter Projekt will nun einen kompletten Film daraus machen und hat gleich mal einen passenden Trailer dafür bereitgestellt.

Insgesamt möchte das Team 200.000 $, ein recht vernünftiger Preis. Leider bekommt man einen Download des Films erst ab einem Backer Betrag von 35$. Etwas happig, aber ich drücke trotzdem die Daumen, dass die Finanzierung klappt.

(via nerdcore)

The Jungle Book [2016] Trailer – Mensch vs Natur vs CGI

Das ist er also, der erste kleine Teaser zu Jon Favreaus moderner Realfimumsetzung des Dschungelbuchs. Damit folgt Disney seinem aktuellen Trend, die eigenen Zeichentrickhits von damals neu zu verfilmen, mit realen Darstellern, versehen mit einer düsteren, bedrohlichen Grundstimmung.

Bei The Jungle Book wird der namensgebende Dschungel nicht mehr als romantisiertes Paradies voller Freude und Freiheit dargestellt – wie noch im kindgerechten Das Dschungelbuch [1967] – sondern als Ort zwielichtiger Kreaturen, von denen eine immanente Bedrohung auszugehen scheint. Trotzdem bietet der Teaser auch einen entspannten Blick auf das Leben im Dschungel, da er am Ende eine inhaltliche Parallele zum Zeichentrickfilm aufweist indem Balu und Mowgli zu einem passenden musikalischen Stück im Wasser treiben lassen.

Trotz des aufwendigen Einsatzes von CGI kaufe ich dem Trailer die Realität der Tiere leider nicht ab. Das ist schade, da zum einen die sprechenden Tiere hier nicht albern wirken und man zum anderen im englischen Original einen ausgezeichneten Cast an Sprechern gewinnen konnte. Darunter befinden sich Idris Elba als Tiger Shere Khan, Bill Murray als Baloo der Bär, Ben Kingsley als Panther Bagheera, Scarlett Johansson als Schlange Kaa und Christopher Walken als Affenkönig Louie. Ob die deutsche Synchronfassung mit ähnlich bekannten und passenden Namen aufwarten kann bleibt abzuwarten. Und ob sich die Story näher an die literarische Vorlage hält, erfährt man wohl erst ab dem Kinostart, der in Deutschland mit dem 14. April 2016 angepeilt ist.

Hach, wenn es doch nur einen Dschungelbuch Film mit echten Tieren gäbe… (ethische Probleme von Tieren am Set mal außer Acht gelassen)

… Moment… da war doch was…

Kurzer filmhistorischer Exkurs um bei der nächsten Dinnerparty zu punkten:
Nebenbei sei erwähnt, dass dies nicht das erste Disney-Remake des Dschungelbuchs ist (mal ganz abgesehen davon, dass jeder Film darüber ja eigentlich nur eine Umsetzung der Geschichten des Autors Rudyard Kipling ist). Bereits 1994 produzierte die Walt Disney Company mit Das Dschungelbuch einen Realfilm mit Jason Scott Lee in der Hauptrolle, Lena Heady, Sam Neil, John Cleese und vielen echten Tieren. Gerade weil es sich dabei nicht um eine direkte Umsetzung der Buchvorlage, als viel mehr um einen Transfer der Geschichte in einen für den Zeitpunkt der Veröffentlichung gängigen Typus des amerikanischen Abenteuerfilms handelte, wurde der Film zu einem finanziellen Erfolg. Und auch die Kritiken sind dem Film mit einem Rotten Tomatoe Score von 92% sehr gut gesinnt. Leider scheint der Film heute in Vergessenheit geraten zu sein und teilt damit ein ähnliches Schicksal wie das zehn Jahre zuvor produzierte Tarzan Remake Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen, welches versuchte dem Lianenschwinger eine glaubwürdige Hintergrundgeschichte innerhalb eines Drama/Abenteuerfilms zu verleihen. Und weil (bewegte) Bilder mehr sagen als Worte hier noch die Trailer zum Dschungelbuch (1994) und Greystoke (1984).

Supercut Movie Phone Calls – Hello again

Die Rezeption von Filmen hat einige Paradigmen etabliert, die es dem Zuschauer erleichtern sollen bestimmte Aussagen oder Ideen so aufzunehmen, wie sie von den Machern des Films intendiert sind. So sagt einem bereits die Farbgebung von Figuren, wie wir diese sehen sollen: Schurken in ganz in Weiß sind oft Vertreter von religiösem Kult, wollen sich nicht selbst die Hände dreckig machen oder stehen in asiatischen Räumen oftmals sinnbildlich für den Tod (Weitere Beispiele zur Farbgebung von Figuren und ihrer Wirkung).

Es gibt also gewisse „Regeln“ für Filmemacher und Zuschauer und weil es diese „Regeln“ kann man deren Umsetzung miteinander vergleichen oder – wie im folgenden Video – kombinieren. In „Movie Phone Super Call“, einem Supercut von verschiedenen Telefonanrufen in unterschiedlichen Filmen, wir ein Telefongespräch zwischen vielen unterschiedlichen Charakteren aufgezeigt. Das funktioniert erstaunlich gut und ist durchaus unterhaltsam.

Blog und Podcast über Filme, Serien, Spiele und Gamingkultur (und wir lieben Game of Thrones)