Noah – Trailer

In Hollywood kommt man wohl momentan auf den Geschmack von monumentalen Bibelverfilmungen. Ein Glück für Darren Aronofsky! Der Regisseur und Produzent träumte schon lange davon die Geschichte von Noah und dessen Arche aus seiner Sichtweise umzusetzen. Da eine Finanzierung für einen Film zunächst nicht klappen wollte, entschloss er sich die Geschichte als Graphic Novel rauszubringen. Erst darauf erhielt er von Paramount die finanziellen Mittel um Noah auf die Leinwand bringen zu können. Passend dazu ist nu nein neuer Trailer erschienen.

http://www.youtube.com/watch?v=iYSwdh-GznY

Die Erde ist dem Untergang geweiht – verurteilt zur Zerstörung durch eine gigantische Sintflut. Nur einer ist von Gott auserwählt, das Unmögliche zu schaffen und alles irdische Leben vor der Apokalypse zu retten. Er ist dabei erhaben über Naturgewalt, menschliche Verschwörungen und Hoffnungslosigkeit. Sein Name: Noah!

Doch das Ende der Welt ist für Noah, seine Frau Naameh, seine Söhne Ham und Shem sowie ihre Freundin Ila erst der Anfang eines epischen Abenteuers auf der Suche nach einem Zeichen am Horizont, das neues Leben verspricht.

Man kann mit der Religion stehen wie man will, aber man muss zugeben, dass Aronofsky und Paramount sich ordentlich ins Zeug gelegt haben, um Noah optisch beeindruckend aussehen zu lassen. Anstatt aus dem Material eine dröge Bibelumsetzung zu machen bei der man als Zuschauer nur bekehrt werden soll, hat man einen Action-Epos mit Hobbit-Flair daraus geschaffen.

Obwohl Aronofsky mit Black Swan (2010) und The Wrestler (2008) zwei anspruchsvolle und moderne Filme ablieferte, war The Fountain (2000) zu komplex angelegtes Werk über den Sinn des Lebens, dass durch seine aufgebauschte Bildsprache nur schwer zu entziffern war. Hübsch war The Fountain allemal, aber es wirkte auch wie das, was durchschnittliche Kinogänger gerne mal als „verkopfte Kunstsch***e“ betiteln würden. Daher war man als Kenner von Aronofskys Filmschaffen zunächst etwas skeptisch, ob diese Geschichte aus der Bibel großes Publikum finden kann.

Was aber bisher zu sehen war stimmt positiv. Aronofsky hat sich entweder selbst am Riemen gerissen oder hat vom Studio starke Auflagen auferlegt bekommen, denn Noah sieht bislang durchaus sehenswert aus. Wer dennoch starke Vorbehalte gegenüber religiösen Geschichten, computeranimierte Tiere oder gegen Handlungen hat, deren Ausgang bereits von Anfang an klar ist sollte Noah besser meiden. Für alle anderen lohnt sich ein Blick auf Aronofskys neuestes Werk, dass ab dem 3. April im Kino zu sehen ist.

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