Archiv der Kategorie: Allgemein

SDCC Trailerauswahl: Ready Player One, Westworld Season 2, Justice League, Thor: Ragnarok

In San Diego findet derzeit die ComicCon statt. Und da Comics und die Franchises für Geeks gerade voll angesagt sind, wird dort natürlich ein Haufen Trailer zu den neuen Filmen, Serien und Staffeln präsentiert um die Leute heiß darauf zu machen. Hier mal eine Auslese was ich sehenswert fand:

Ready Player One:

Das Buch habe ich (noch) nicht gelesen, aber viele schwören ja auf die Geschichte, die genau wie der Trailer nur so vor popkulturellen Referenzen an die 80er Jahre strotzt. Ewige Nostalgie („Früher war alles besser“) nervt mich aber ungemein. Dennoch glaube ich ,dass Ready Player One ein durchaus unterhaltsames Filmvergnügen werden könnte. Kinostart bei uns am 5 . April 2018

Justice League

Reden wir nicht viel drum rum. Man of Steel mochte ich großteils, Batman v Superman: Dawn of Justice war schick, aber die Geschichte war nix. Justice League soll jetzt das Vehikel werden, um das DC Universum auf der Leinwand so erfolgreich zu machen wie das von Marvel. Weniger auf düster und realistisch getrimmt, sondern mehr auf leicht verdauliches Popcornkino. Kann man machen, aber hoffentlich knallt Batman darin nicht wieder die Bösen mit seiner Knarre auf dem Auto ab. Ab 16. November 2017 im Kino.

Krypton

Supermans Heimatplanet bekommt seine eigene TV-Serie. Mal abwarten…

Set two generations before the destruction of the legendary Man of Steel’s home planet, Krypton follows Superman’s grandfather (Cameron Cuffe, The Halcyon) — whose House of El was ostracized and shamed — as he fights to redeem his family’s honor and save his beloved world from chaos.

Preacher

Und wir bleiben noch kurz bei DC, genauer gesagt bei Vertigo. Die haben damals den richtig guten Preacher Comic rausgebracht, der mittlerweile in der zweiten Staffel als Serie läuft (hierzulande bei Amazon). Funktioniert erstaunlich gut und nimmt sich genug Freiheiten um auch für Kenner er Comicvorlage spannend zu bleiben. Im neuen Trailer wird endlich der Antagonist aus den Comics gezeigt, Herr Starr. Völlig abgedrehter Typ. Toll.

Westworld Season 2

Außerdem gab es einen ersten Blick auf die zweite Staffel von Westworld. Mit Westworld hatte ich zwar einige Startschwierigkeiten, war dann aber ab der dritten Staffel vollkommen gefesselt von der Handlung. Ich bin schon sehr gespannt drauf zu sehen, wie dei Geschichte rund um den Roboter Freizeitpark weitergeht, und ob es vielleicht doch einen Blick nach Eastworld geben wird. Kommt 2018.

The Walking Dead Season 8

Ich hätte ehrlich gesagt nie so richtig geglaubt, dass The Walking Dead sich so lange halten wird. Damals waren Zombies noch nicht ganz der Mainstream wie sie es jetzt sind. Mittlerweile hänge ich sowohl bei den Comics (Sammelband 27) als auch bei der TV-Serie hinterher (Staffel 7 fehlt noch). Kommt im Herbst 2017, hat mich aber noch nicht zum Nachholen angeregt.

Und da ich zum streamen Amazon statt Netflix nutze, bleiben mir vorerst Perlen wie Stranger Things und Star Trek: Discovery erst mal verwehrt. Sehen aber trotzdem toll aus:

 

Und fast vergessen: toller neuer Trailer zum dritten Thor film Thor: Ragnarok. Sieht so aus, als ob es Taika Waititi schafft den Gott des Donners wieder relevant zu machen. Kinostart: 31. Oktober 2017

Kingsman 2: The Golden Circle – That’s very american.

Mein beiden derzeitigen Vorzeigefilme, wenn es um moderne Action geht, sind die John Wick Filme und Kingsman.  Beide Filme haben interessante Protagonisten, die man gerne genauer kennen lernen möchte und eine etablierte Welt aus Figuren, Regeln und Geschehnissen, die es zu entdecken gilt. Bei beiden gibt es brutale übertriebene Gewalt als Unterhaltungsmittel zu sehen. Aber während die Filme um John Wick sich schon fast unerträglich ernst nehmen, wissen die Macher von Kingsman um die Albernheit dieser übertriebenen Gewalt und haben daher auch kein Problem damit ihren Helden Harry Hart (toller Name) mit einem kugelsicheren High-Tech Regenschirm auszurüsten. Weshalb ich Kingsman insgesamt auch lieber angeschaut habe und unbedenklicher weiterempfehlen würde. Am 28. September 2017 geht es für die Kingsmen (weil Plural) endlich in die nächste Runde:

“Kingsman: The Secret Service“ introduced the world to Kingsman – an independent, international intelligence agency operating at the highest level of discretion, whose ultimate goal is to keep the world safe. In „Kingsman: The Golden Circle,“ our heroes face a new challenge. When their headquarters are destroyed and the world is held hostage, their journey leads them to the discovery of an allied spy organization in the US called Statesman, dating back to the day they were both founded. In a new adventure that tests their agents‘ strength and wits to the limit, these two elite secret organizations band together to defeat a ruthless common enemy, in order to save the world, something that’s becoming a bit of a habit for Eggsy…

Cast: Colin Firth, Julianne Moore, Taron Egerton, Mark Strong, Halle Berry, with Sir Elton John, Channing Tatum, and Jeff Bridges

Oder wie Channing Tatum im Trailer sagt: „Fuck, yeah!“

Writer’s Block – Wenn die Worte nicht mehr fließen

Jeder, der regelmäßig texten muss kennt diesen Moment indem die Worte einfach nicht mehr über die Tastatur in den Bildschirm fließen wollen. Dieser Moment in dem nichts mehr geht. Nur noch eine große weiße Fläche vor einem. Vielleicht noch ein blinkender Courser, aber mehr auch nicht. Eine Schreibblockade kommt meist dann, wenn man sie nicht gebrauchen kann, wenn eine Deadline ansteht oder der innere Schweinehund mal wieder stärker ist.

Der letzte Artikel ist schon lange her. Viel zu lange. Abschlussarbeiten, Jobwechsel, erste gemeinsame Wohnung, Einarbeitungsphasen, Unsicherheiten, Faulheit. Das sind die Gründe warum Achsensprung so lange vernachlässigt wurde. Irgendwo im Hinterkopf war es aber immer noch da, spukte zwischen den Zahnrädern eines ständig werkelnden Geistes umher und hinterließ schemenhafte Notizen auf irgendwelchen Brainstorminglisten. Nur um dann doch wieder in die Versenkung hinabzufahren. Doch ein langes Wochenende ohne Verpflichtungen und mit schlechtem Wetter lassen keine Ausreden mehr zu. Der PC ist repariert, der Geist erholt, es wird Zeit von Neuem zu beginnen …mal wieder.

Also frisch ans Werk, dieses mal mit gesundem Elan und einem langen Atem. Der Inhalt ist erstmal egal. Text ist schon mal gut, Ton ist auch schnell gemacht, Video wäre natürlich super. Ich lasse mich einfach selbst davon überraschen wohin die Reise von Achsensprung weiter gehen wird.

Verlassen werde ich mein Baby auf keinen Fall!

The Jungle Book [2016] Trailer – Mensch vs Natur vs CGI

Das ist er also, der erste kleine Teaser zu Jon Favreaus moderner Realfimumsetzung des Dschungelbuchs. Damit folgt Disney seinem aktuellen Trend, die eigenen Zeichentrickhits von damals neu zu verfilmen, mit realen Darstellern, versehen mit einer düsteren, bedrohlichen Grundstimmung.

Bei The Jungle Book wird der namensgebende Dschungel nicht mehr als romantisiertes Paradies voller Freude und Freiheit dargestellt – wie noch im kindgerechten Das Dschungelbuch [1967] – sondern als Ort zwielichtiger Kreaturen, von denen eine immanente Bedrohung auszugehen scheint. Trotzdem bietet der Teaser auch einen entspannten Blick auf das Leben im Dschungel, da er am Ende eine inhaltliche Parallele zum Zeichentrickfilm aufweist indem Balu und Mowgli zu einem passenden musikalischen Stück im Wasser treiben lassen.

Trotz des aufwendigen Einsatzes von CGI kaufe ich dem Trailer die Realität der Tiere leider nicht ab. Das ist schade, da zum einen die sprechenden Tiere hier nicht albern wirken und man zum anderen im englischen Original einen ausgezeichneten Cast an Sprechern gewinnen konnte. Darunter befinden sich Idris Elba als Tiger Shere Khan, Bill Murray als Baloo der Bär, Ben Kingsley als Panther Bagheera, Scarlett Johansson als Schlange Kaa und Christopher Walken als Affenkönig Louie. Ob die deutsche Synchronfassung mit ähnlich bekannten und passenden Namen aufwarten kann bleibt abzuwarten. Und ob sich die Story näher an die literarische Vorlage hält, erfährt man wohl erst ab dem Kinostart, der in Deutschland mit dem 14. April 2016 angepeilt ist.

Hach, wenn es doch nur einen Dschungelbuch Film mit echten Tieren gäbe… (ethische Probleme von Tieren am Set mal außer Acht gelassen)

… Moment… da war doch was…

Kurzer filmhistorischer Exkurs um bei der nächsten Dinnerparty zu punkten:
Nebenbei sei erwähnt, dass dies nicht das erste Disney-Remake des Dschungelbuchs ist (mal ganz abgesehen davon, dass jeder Film darüber ja eigentlich nur eine Umsetzung der Geschichten des Autors Rudyard Kipling ist). Bereits 1994 produzierte die Walt Disney Company mit Das Dschungelbuch einen Realfilm mit Jason Scott Lee in der Hauptrolle, Lena Heady, Sam Neil, John Cleese und vielen echten Tieren. Gerade weil es sich dabei nicht um eine direkte Umsetzung der Buchvorlage, als viel mehr um einen Transfer der Geschichte in einen für den Zeitpunkt der Veröffentlichung gängigen Typus des amerikanischen Abenteuerfilms handelte, wurde der Film zu einem finanziellen Erfolg. Und auch die Kritiken sind dem Film mit einem Rotten Tomatoe Score von 92% sehr gut gesinnt. Leider scheint der Film heute in Vergessenheit geraten zu sein und teilt damit ein ähnliches Schicksal wie das zehn Jahre zuvor produzierte Tarzan Remake Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen, welches versuchte dem Lianenschwinger eine glaubwürdige Hintergrundgeschichte innerhalb eines Drama/Abenteuerfilms zu verleihen. Und weil (bewegte) Bilder mehr sagen als Worte hier noch die Trailer zum Dschungelbuch (1994) und Greystoke (1984).

Always online or mostly offline? – Die Grenzen von SVoD-Angeboten

Ich liebe die Möglichkeit jede Serie und jeden Film on Demand zu sehen. Warum sollte ich als Film- und Serien-Junkie diese Möglichkeit auch nicht lieben? Man zahlt einen monatlichen Betrag an einen der vielen VoD-Anbieter und erhält dafür jederzeit Zugriff auf ein großes, gemischtes Angebot von Serien und Filmen. Wenn man zum ersten Mal hinter die Bezahlschranke blickt, scheint das Angebot viel größer als das man es jemals in seiner Gesamtheit ausschöpfen könnte. Es scheint in diesem Augenblick fast so, als ob hätten sich die indirekten Versprechungen der einzelnen Anbieter bewahrheitet:

„Befreie dich von den starren Sendezeiten der TV-Sender und schaue was du willst, wann du willst ohne Einschränkungen.“

It was a very good year

Als ich damals zum Start von Watchever deren Kunde wurde, war ich geplättet. Nicht nur, dass ich auch über meine PlayStation3 bequem Zugriff an meinem Fernseher hatte und erstmal zwei Stunden da saß, um das Angebot überschauen zu können. Watchever führte sogar teilweise Titel, von denen ich vorher nie etwas gehört hatte, die aber anhand ihrer Beschreibung und der Trailer sehr ansprechend klangen. Und dann waren da noch Titel, die ich schon immer mal sehen wollte, aber die entweder nie im Free-TV liefen oder deren Einzelerwerb als DVD kostspielig gewesen wäre. Ich denke da beispielsweise an die Abenteuer von Captain Future und seinen Freunden, die man heute nur noch mit Glück zu selten im TV findet oder für mindestens 200€ als ausverkaufte DVD-Box kaufen kann. Klar, dem wahren Fan ist es das allemal wert. Aber wenn man nur mal wieder sein Retro-Verlangen stillen möchte, dann ist das eindeutig zu teuer. Zudem ist der Instant-Versand noch nicht erfunden. Bis das ersehnte Päckchen eintrifft ist das Retro-Verlangen meist schon wieder abgeklungen.

Da bleibe ich doch lieber beim on Demand Streaming, beginne endlich mit den Sopranos und bin von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Ja, mehr sogar noch! Ich schaute damals einzelne Folgen, manchmal sogar ganze Staffeln, mehrfach an, weil die Serie einfach großartig ist! Die Welt von Tony Soprano und seinen beiden Familien (der echten und der beruflichen Familie) ist einfach zu spannend und vielseitig, als das ich sie hätte außer Acht lassen können. In mir stimmte sich damals das wohlig warme Gefühl ein, dass die paar Euro im Monat gut angelegt waren.

Vesuvio

Zeitsprung ins Jahr 2015: Ich befinde mich im ständigen Stress zwischen der Abschlussprüfung und den etlichen Bewerbungen. In einer ruhigen Minute stoße auf einen Verweis an Die Sopranos und sofort ist das alte Gefühl wieder da. Ein schneller Blick in das aktuelle VoD-Angebot sagt mir aber, dass bei keinem der deutschen SVoD-Anbieter Die Sopranos im Angebot enthalten ist. Also weder bei Watchever, Amazon Prime oder Netflix. Der Grund dafür ist einfach, die Rechte zum Streamen der Serie wurden nicht verlängert. Dabei ist es egal, ob die Streaming Anbieter nicht mehr verlängern wollten oder die Inhaber der Verwertungsrechte für Die Sopranos von einer Verlängerung der Streamingrechte absahen. Mit einer einfachen Mitgliedschaft kann ich Die Sopranos also nicht mehr sehen. Eine kurze Analyse der überausnützlichen Seite Werstreamt.es zeigt mir jedoch, dass ich die einzelnen Folgen oder sogar die ganze Staffeln gerne bei diversen Anbietern als Download oder zum Streamen kaufen kann. Aber bei mindestens 20 € pro Staffel oder 140€ für die gesamte Serie – rein digital, kein physischer Datenträger – überlege ich mir das zweimal.

Was sind meine Alternativen? Das illegale Streamen über dubiose Websites mit Pop-up Werbung entfällt aufgrund rechtlicher und moralischer Gründe. Der halblegale Weg auf Youtube nach einem übereifrigen Fan zu suchen, der Folgen spiegelverkehrt oder verfremdet hochgeladen hat, bleibt ohne Ergebnis. Es bleibt einzig der Kauf der Serie auf DVD oder Bluray. Da liege ich dann bei Kosten zwischen 60€ (für die DVDs) und 100€ (für die Blurays) und habe wieder das Problem, dass die Datenträger nicht umgehend zur Verfügung stehen, wie es ein Videostream würde. Die Alternativen zum Videostream sind also für die heutige Zeit unbefriedigend.

Aus einer medienwissenschaftlichen Perspektive sei übrigens noch ein Kommentar zum Trend des Streamens von Filmen und Serien erlaubt. Natürlich ist es auch Sicht der Verwerter sinnvoller die Inhalte als Streams zur Verfügung zu stellen und damit regelmäßige Einnahmen zu haben. Die Alternative wäre eine Auswertung als Download oder Datenträger die einmalig Einnahmen generieren würde und für den Verbraucher sogar noch die Chance der Kopie oder des Weiterverkaufs beinhalten würde. Aber wie erhalten wir Serien und Filme, die unsere gegenwärtig populärsten Kulturgüter sind für künftige Generationen? Bilder, Statuen und Gebäude sind physisch vorhanden und können –richtig gelagert – Jahrhunderte oder noch länger überstehen. Aber filmische Kunst hat sich längst vom Zelluliod oder der DVD als Trägermedium gelöst. Neue Filmproduktionen finden vermehrt digital statt und werden auch so zur Verfügung gestellt. Aber die Existenzdauer eines Servers, der diese Filme zur Verfügung stellt ist im Vergleich zu physischen Datenträgern gering und an viele Bedingungen (Strom, Internetanschluss, passende Software…) geknüpft. Alleine darum sollten mündige Filmfreunde, die über den bloßen Filmkonsum hinaus denken, Distributionsalternativen zum Streaming in Form von Datenträgern oder Filmdateien ohne Kopierschutz fordern.

Fazit: Diamonds and Rust

VoD immer noch toll und bringt durch seine großen Anbieter wie Netflix und Amazon sehr gute Eigenproduktinen hervor, für die sich die Anschaffung bereits schafft. Trotzdem ist VoD nicht der verhißene Himmel, sondern muss nüchtern betrachtet werden. Wer Lust auf Klassiker oder Special Interest Titel hat schaut dabei aber in die Röhre. Darum bleibt die DVD/Bluray in der privaten „Videothek“ eine unverzichtbare Alternative. Doch auch hier zeigen sich neue Probleme? Was ist, wenn es keine Heimauswertung auf einem Datenträger gibt? Das ist in Zukunft bei den Simpsons der Fall, deren DVD Boxen zukünftig nicht mehr produziert werden. Der DVD Markt ist zwar auf dem absteigenden Ast, aber noch nicht tot. Es bleibt zu Hoffen, dass er als Alternative zu VoD-Anbietern bestehen kann oder eine kommende Technologie (z.B. bezahlte Downloads ohne Kopierschutz) deren Platz einnimmt.

PS: Die Zwischenüberschriften sind allesamt Musikstücke aus den Sopranos, ein kleines Schmankerl für Fans.

und dann war da noch: Teppichböden in Kinos

Schon jemals im Kino des Vertrauens auf den Bodenbelag geachtet? Während es im öffentlichen Bereich des Kinos meist ein dunkles Linoleum den Tritten der Massen stand hält kommt im Foyer und den Kinosälen meist fußschmeichelnder Teppich zum Einsatz (in dem gerne Popcorn, Cola und Chips gerne mal kleben bleiben). Scheinbar ist der Teppichboden im Kino ein echtes Kuriosum dem sich nun Will Hall auf Pinterest gewidmet hat.

Mit dabei sind allerlei geschmackliche Verfehlungen: von der Filmrolle mit Popcorn, goldenen Sternchen bis hin zu wilden Farbmustern ist dort alles auffindbar, was kein roter Teppich ist. Eine paar der Schmuckstücke gibt es hier, den Rest in der Sammlung auf Pinterest. Was ist euer Favorit? Gibt’s in eurem Kino auch so einen scheußlichen Teppich?

(via independent)

Iron Sky 2 Trailer – Now Hitler rides a T-Rex

The ugly truth about mankind

Iron Sky (2012) war ein abstruser Klamauk, der die popkulturell geprägte Spaß-Theorie, Nationalsozialisten hätten auf der Rückseite des Mondes eine Basis gebaut und dort überlebt, aufgriff. Die Fortsetzung Iron Sky 2 verspricht in die gleiche Kerbe zu schlagen. Nur sind die Nazis dieses mal nicht auf dem Mond, sondern in einer Welt unter der Erdoberfläche und reiten dort gezähmte T-Rex.

Außerdem ist der Nukleare Krieg am Ende von Iron Sky tatsächlich ausgebrochen, die amerikanische Präsidentin flieht zu den Nazis, entpuppt sich als Echsenwesen. Vermutlich werden noch viele weitere Verschwörungstheorien in Iron Sky 2 verwurstet werden. Wer sich übrigens noch an der Finanzierung dieses Films beteiligen möchte sollte seinen Blick vermehrt auf Indiegogo richten, da man dort gedenkt den kompletten Film Crowdfunden zu lassen.

 

Den „Höhepunkt“ des Trailers gibt’s natürlich auch als gif:

IronSky2TRex

Lebenszeichen

Wie gespannt wartet scheinbar die halbe Welt darauf, dass der Disney Konzern endlich erstes handfestes Material zu den kommenden Star Wars Filmen veröffentlicht. Die Hoffnungen sind groß, schließlich stehen viele Fans dank der Prequels zu Star Wars zumindest mit George Lucas auf dem Kriegsfuß. Ebenfalls große Erwartungen werden an die Fortsetzung der Avengers gesetzt. Die Veröffentlichung des ersten Trailers zu The Avengers: Age of Ultron vollzog sich zwar schneller als von Disney geplant, dennoch schlug sie schnell hohe Wellen im Netz.

Warum ich hier etwas zu Erwartungen schreibe? Weil ich nun endlich wieder das Ruder auf diesem verwaisten Blog in die Hand nehmen werde und ihm zukünftig wieder mehr Leben einhauchen möchte. Das Projekt Podcast zu Game of Thrones war zwar sehr spaßig, schlief jedoch zuletzt stark ein. Eine abschließende Episode zum GoT Finale von Staffel 4 wird es wohl so schnell nicht geben. Genauso wird es wohl noch länger dauern, bis es überhaupt wieder Podcast Folgen geben wird, da sich meine technisches Equipment in Süddeutschland befindet, während ich mich noch aus beruflichen Gründen bis Ende des Jahres in Berlin aufhalten werde.

Trotzdem bleibt festzuhalten, dass ich momentan große Lust habe hier wieder aktiv zu werden und langfristig plane auch den Podcast wieder zum Leben zu erwecken. Ob in der gleichen Form oder abgewandelt lasse ich noch offen, aber es wird etwas kommen. Also: Stay tuned!

Robin Williams R.I.P.

Robin-WilliamsEs kommt einem gefühlt so vor, als ob die Todesmeldungen aus Hollywood in letzter Zeit zunehmen. Trotzdem bremst dies auf keinen Fall die Wirkung eines solchen Todesfalls. Schon gar nicht im Fall von Robin Williams. Der Schauspieler und Komiker, der seinen internationalen Durchbruch als Radio-DJ in Good Morning, Vietnam (1987) hatte, schaffte es schauspielerische Tiefe und heitere Komik gekonnt miteinander zu verbinden. Am eindrucksvollsten merkt man diese Mischung wohl in Good Will Hunting (1997) an, in dem Williams als verwitweter Professor das fehlgeleitete Mathematik-Genie (gespielt von Matt Damon) auf die richtige Bahn bringt. Trotz der Trauer über den Tod seiner Frau und dem ernsthaften Ton des Films, schaffte es Williams auch dort in Anekdoten über seine Frau den Zuschauer fröhliche Wärme ins Herz zu bringen.

Spätere brillierte Williams auch in psychopathischen Rollen, die ihm zuvor nur wenige zugetraut hätten. So als Mörder im Katz- und Mausspiel mit Al Pacino in Insomnia (2002). Williams war ein meister der spontanen Komik und wusste auch mit seinen Stand-Up Auftritten zu begeistern. Seine Alkohol- und Drogensucht schien er lange unter Kontrolle gehabt zu haben und ich bewunderte seinen offenen Umgang damit. Mitgliedern meiner Generation wird er wohl am meisten durch sein sympathisches Mitwirken an allerlei Familienfilmen wie Mrs. Doubtfire (1993) oder Jumanji (1995) in Erinnerung bleiben.

So kam mir beim lesen der Meldung über Williams Tod unweigerlich, seine Rolle als Dschinni in Aladdin (1992) in den Sinn, in der Williams „You will never have a friend like me“ singt. Er wird damit wohl leider recht behalten.

(via nerdcore der auch eine großartige Videoauswahl zusammengestellt hat!)

 

Ähnliche Artikel:

Ein Tribut an Philip Seymour Hoffman