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Star Wars – The Force Awakens (finaler Trailer)

Der siebte Star Wars Film wird das Kinoereignis des Jahres. Egal ob man nun größter Fan aller Zeiten oder ganz normaler Kinogänger sein wird, man wird sich den Film anschauen und sei es nur um zu erfahren ob er seinem Hype gerecht wird. Und wahrscheinlich wird es drei Lager geben: diejenigen die den Film in höchsten Tönen Loben werden und als das filmische Meisterwerk der letzten 30 Jahre bezeichnen werden, diejenigen die dem Film nichts Gutes attestieren können da er weder an die Originalfilme heran kommt noch als eigenständiges Werk zu überzeugen weiß und dann schließlich noch diejenigen die ihn sehen werden und sich weder groß darüber freuen noch aufregen werden. Ja, „tolle Vorhersage“, ich weiß. Aber so wird es kommen. Vertraut mir.

Zur Sache: heute Nacht veröffentlichte Disney endlich den finalen Trailer der viele neue Blicke in den Film gewährt und bekanntes in neuem Licht zeigt. Man bekommt alles geboten. Die Hintergründe von Rey und Finn, Kylo Rens Vader Fanatismus, fantastische Schauplätze, Luftschlachten zwischen Tiefightern und X-Wings, Lichtschwert Action und und und. Vermutlich habt ihr den Trailer ja eh schon angeklickt bevor ihr den Text dazu lest. Und wenn nicht last euch gesagt sein, dass der finale Trailer einen genauso guten Eindruck hinterlässt wie es die bisherigen Trailer taten. Die „Alten“ kommen immer noch zu Wort und werden geschätzt, aber trotzdem liegt das Hauptaugenmerk auf der neuen Generation. Quasi eine Mischung aus dem besten von damals und heute. Es sieht so aus als ob Star Wars Nerd J. J. Abrams nicht nur uns, sondern auch seinen inneren Star Wars Fan zu befriedigen.

Ob er das letztlich geschafft hat, kann kein Trailer sagen, sondern nur ein Besuch im Kino. Dort wird Star Wars – Das Erwachen der Macht ab dem 17. Dezember 2015 in Deutschland zu sehen sein.

Vorher bei Achsensprung:

Star Wars – The Awakens: Teaser Trailer

Star Wars – The Awakens: Zweiter Teaser Trailer

Die Heldenreise [Animation]

Das Grundmuster von Mythologien wie Homers Odyssee oder die Herakles Heldentaten weist große Ähnlichkeiten auf. Joseph Campbell beschäftigte sich als Professor lange mit diesen Ähnlichkeiten und entwickelte aus deren Ähnlichkeiten das Modell der Heldenreise, das die typischen Situationsabfolgen und Figuren selbiger einheitlich zu erklären versucht. auch für Filme ist die Heldenreise sehr interessant, da viele Filmklassiker diese als Handlungsvorlage nutzen (Star Wars, Indiana Jones, Herr der Ringe, etc.). Iskander Krayenbosch hat sich die Mühe gemacht  die 12 Schritte der Heldenreise (nach Campbell) als kurzes Animationsfilmchen zu veranschaulichen. Schick gemacht:

Vergleicht doch einfach mal euren nächsten Film mit diesen Schritten und ihr werdet überrascht sein, wieviele Gemeinsamkeiten ihr erkennt (oder wie wenige, je nachdem wie ausgefallen euer Filmgeschmack ist).

Star Wars: The Force Awakens meets Disney [Mashup]

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Wir haben Oktober und bis auf unbestätigte Gerüchte gibt es noch kein Zeichen von einem richtigen Trailer zu Star Wars Episode 7. Darum müssen wir uns noch mit dem „alten“ Trailer begnügen. PistolShrimps haben den aber etwas aufgepeppt und alle möglichen Disney Franchises reingestopft. Ganz nett anzuschauen Star Wars: The Force Awakens meets Disney [Mashup] weiterlesen

James Bond: Spectre Titelsong „The Writings on the Wall“ – Oh je…

Ich mach es ganz kurz. Der Song „The Writings On The Wall“ von Sam Smith (auf Spotify verlinkt) hat zwar ein sehr gutes, da zu Bond passendes Intro, aber den Rest kann man vergessen. Da bleibt einfach nichts beim Zuhörer hängen, nichts. Nicht mal der titelgebende Refrain bleibt in Erinnerung. Dann ist da noch ein Falsetto Gesang, der einfach unpassend und nach Gejammer klingt. Ich hoffe, dass der Film nicht ein ähnliches Gejammer wird.

Kinostart ist am 5. November 2015.

Ginosaji – The Horribly Slow Murderer Movie Project [Kickstarter]

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Da ich momentan mit kaputtem Fuß nur rumsitzen und im Internet surfen kann, scrolle ich die Tage häufiger durch meine feeds. und was fällt mir dabei auf? Nicht nur, dass nerdcore endlich wieder gute Inhalte postet, sondern auch auch, dass es endlich wieder ein interessantes Kickstarter Projekt gibt. Eine Filmumsetzung des Kurzfilms „The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon„!

Nachdem ich von „The Cyanide & Happiness Show“ und „STASIS“ zwar nicht enttäuscht wurde, aber auch nicht wirklich begeistert war, ist das jetzt endlich ein Projekt sein, dass mich gütig stimmen könnte. Der originale Kurzfilm (s.o.) ist herrlich abgedreht aber nicht billig und zählt seit den sechs Jahren seit Upload fast 29 Millionen Views und wurde mit sieben Filmpreisen ausgezeichnet. Das Kickstarter Projekt will nun einen kompletten Film daraus machen und hat gleich mal einen passenden Trailer dafür bereitgestellt.

Insgesamt möchte das Team 200.000 $, ein recht vernünftiger Preis. Leider bekommt man einen Download des Films erst ab einem Backer Betrag von 35$. Etwas happig, aber ich drücke trotzdem die Daumen, dass die Finanzierung klappt.

(via nerdcore)

Supercut Movie Phone Calls – Hello again

Die Rezeption von Filmen hat einige Paradigmen etabliert, die es dem Zuschauer erleichtern sollen bestimmte Aussagen oder Ideen so aufzunehmen, wie sie von den Machern des Films intendiert sind. So sagt einem bereits die Farbgebung von Figuren, wie wir diese sehen sollen: Schurken in ganz in Weiß sind oft Vertreter von religiösem Kult, wollen sich nicht selbst die Hände dreckig machen oder stehen in asiatischen Räumen oftmals sinnbildlich für den Tod (Weitere Beispiele zur Farbgebung von Figuren und ihrer Wirkung).

Es gibt also gewisse „Regeln“ für Filmemacher und Zuschauer und weil es diese „Regeln“ kann man deren Umsetzung miteinander vergleichen oder – wie im folgenden Video – kombinieren. In „Movie Phone Super Call“, einem Supercut von verschiedenen Telefonanrufen in unterschiedlichen Filmen, wir ein Telefongespräch zwischen vielen unterschiedlichen Charakteren aufgezeigt. Das funktioniert erstaunlich gut und ist durchaus unterhaltsam.

Fear The Walking Dead – So Close, Yet So Far S01E02 [Review]

Nachdem die Pilotfolge vom Serien Spin-off Fear The Walking Dead ja eher durchwachsen war, nimmt die zweite Folge mit dem Titel „So Close, Yet So Far“ wieder ordentlich Schwung auf. Wir erinnern uns kurz zurück: Fear The Walking Dead – So Close, Yet So Far S01E02 [Review] weiterlesen

Fear The Walking Dead – Pilot S01E01 [Review]

Aufgrund ihrer expliziten Gewaltdarstellung ist die TV-Serie The Walking Dead nicht jedermanns Geschmack. Trotzdem lässt sich nicht abstreiten, dass diese neben Game of Thrones momentan zu den populärsten Serien der Welt gehört. Was lag da für den Muttersender amc  näher, als sich weiter mit dem Franchise zu beschäftigen und eine neue Serie in der gleichen Welt zu produzieren. Solche Ableger (engl. Spin-off) sind keine Seltenheit und für Sender interessant. In diesen Ablegern können die Sender ihre etablierte Marke weiterleben lassen oder diese nutzen um eine neue, eigenständige Marke zu etablieren. amc veröffentlichte diesen Sonntag in den USA die erste Folge ihres Ablegers Fear The Walking Dead, die tags drauf auch für deutsche Amazon Prime Kunden abrufbar war.

Die Protagonisten von Fear The Walking Dead
Dr FTWD Cast v.l.n.r Alicia, Nick, Madison, Travis, Liza (Ex-Frau von Travis), Christopher, Daniel, Griselda und Ofelia

Wie im Original war auch hier wieder Robert Kirkman, der Autor der Comicvorlage, an der Konzeption der Serie beteiligt. Zeitlich vor The Walking Dead angelegt beschäftigt sich die Serie mit den Ursprüngen der Zombie-Apokalypse. Zentrale Identifikationsfiguren für den Zuschauer entstammen der Patchworkfamilie von Travis und Madison sowie den Kindern Alicia, Nick und Christopher. Zusätzlich hat jede der Figuren  noch so ihre eigenen Probleme: der Englischlehrer Travis hat zwar eine gute Beziehung zur Kollegin Madison, aber sein leiblicher Sohn Christopher steht ihm und der neuen Familie abweisend gegenüber. Die verwitwete Madison beweist als Vertrauenslehrerin zwar viel Empathie aber hat zu ihren eigenen Kinder kein ideales Verhältnis. Ihre Tochter Alicia ist eine gute Schülerin, muss sich aber emotional darauf einstellen, dass sie und ihr Freund Matt wohl in Zukunft auf unterschiedliche Universitäten gehen werden. Nick, Alicias älterer Bruder hat sich wegen seiner Drogenabhängigkeit von der Familie entfernt. Aber die verstörenden Ereignisse zu Beginn der ersten Folge sorgen dafür, dass er sein Leben endlich wieder unter Kontrolle kriegen will. Fear The Walking Dead – Pilot S01E01 [Review] weiterlesen