James Bond: Spectre Titelsong „The Writings on the Wall“ – Oh je…

Ich mach es ganz kurz. Der Song „The Writings On The Wall“ von Sam Smith (auf Spotify verlinkt) hat zwar ein sehr gutes, da zu Bond passendes Intro, aber den Rest kann man vergessen. Da bleibt einfach nichts beim Zuhörer hängen, nichts. Nicht mal der titelgebende Refrain bleibt in Erinnerung. Dann ist da noch ein Falsetto Gesang, der einfach unpassend und nach Gejammer klingt. Ich hoffe, dass der Film nicht ein ähnliches Gejammer wird.

Kinostart ist am 5. November 2015.

Ginosaji – The Horribly Slow Murderer Movie Project [Kickstarter]

733e1b851122b32920a3126170455564_original

Da ich momentan mit kaputtem Fuß nur rumsitzen und im Internet surfen kann, scrolle ich die Tage häufiger durch meine feeds. und was fällt mir dabei auf? Nicht nur, dass nerdcore endlich wieder gute Inhalte postet, sondern auch auch, dass es endlich wieder ein interessantes Kickstarter Projekt gibt. Eine Filmumsetzung des Kurzfilms „The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon„!

Nachdem ich von „The Cyanide & Happiness Show“ und „STASIS“ zwar nicht enttäuscht wurde, aber auch nicht wirklich begeistert war, ist das jetzt endlich ein Projekt sein, dass mich gütig stimmen könnte. Der originale Kurzfilm (s.o.) ist herrlich abgedreht aber nicht billig und zählt seit den sechs Jahren seit Upload fast 29 Millionen Views und wurde mit sieben Filmpreisen ausgezeichnet. Das Kickstarter Projekt will nun einen kompletten Film daraus machen und hat gleich mal einen passenden Trailer dafür bereitgestellt.

Insgesamt möchte das Team 200.000 $, ein recht vernünftiger Preis. Leider bekommt man einen Download des Films erst ab einem Backer Betrag von 35$. Etwas happig, aber ich drücke trotzdem die Daumen, dass die Finanzierung klappt.

(via nerdcore)

The Jungle Book [2016] Trailer – Mensch vs Natur vs CGI

Das ist er also, der erste kleine Teaser zu Jon Favreaus moderner Realfimumsetzung des Dschungelbuchs. Damit folgt Disney seinem aktuellen Trend, die eigenen Zeichentrickhits von damals neu zu verfilmen, mit realen Darstellern, versehen mit einer düsteren, bedrohlichen Grundstimmung.

Bei The Jungle Book wird der namensgebende Dschungel nicht mehr als romantisiertes Paradies voller Freude und Freiheit dargestellt – wie noch im kindgerechten Das Dschungelbuch [1967] – sondern als Ort zwielichtiger Kreaturen, von denen eine immanente Bedrohung auszugehen scheint. Trotzdem bietet der Teaser auch einen entspannten Blick auf das Leben im Dschungel, da er am Ende eine inhaltliche Parallele zum Zeichentrickfilm aufweist indem Balu und Mowgli zu einem passenden musikalischen Stück im Wasser treiben lassen.

Trotz des aufwendigen Einsatzes von CGI kaufe ich dem Trailer die Realität der Tiere leider nicht ab. Das ist schade, da zum einen die sprechenden Tiere hier nicht albern wirken und man zum anderen im englischen Original einen ausgezeichneten Cast an Sprechern gewinnen konnte. Darunter befinden sich Idris Elba als Tiger Shere Khan, Bill Murray als Baloo der Bär, Ben Kingsley als Panther Bagheera, Scarlett Johansson als Schlange Kaa und Christopher Walken als Affenkönig Louie. Ob die deutsche Synchronfassung mit ähnlich bekannten und passenden Namen aufwarten kann bleibt abzuwarten. Und ob sich die Story näher an die literarische Vorlage hält, erfährt man wohl erst ab dem Kinostart, der in Deutschland mit dem 14. April 2016 angepeilt ist.

Hach, wenn es doch nur einen Dschungelbuch Film mit echten Tieren gäbe… (ethische Probleme von Tieren am Set mal außer Acht gelassen)

… Moment… da war doch was…

Kurzer filmhistorischer Exkurs um bei der nächsten Dinnerparty zu punkten:
Nebenbei sei erwähnt, dass dies nicht das erste Disney-Remake des Dschungelbuchs ist (mal ganz abgesehen davon, dass jeder Film darüber ja eigentlich nur eine Umsetzung der Geschichten des Autors Rudyard Kipling ist). Bereits 1994 produzierte die Walt Disney Company mit Das Dschungelbuch einen Realfilm mit Jason Scott Lee in der Hauptrolle, Lena Heady, Sam Neil, John Cleese und vielen echten Tieren. Gerade weil es sich dabei nicht um eine direkte Umsetzung der Buchvorlage, als viel mehr um einen Transfer der Geschichte in einen für den Zeitpunkt der Veröffentlichung gängigen Typus des amerikanischen Abenteuerfilms handelte, wurde der Film zu einem finanziellen Erfolg. Und auch die Kritiken sind dem Film mit einem Rotten Tomatoe Score von 92% sehr gut gesinnt. Leider scheint der Film heute in Vergessenheit geraten zu sein und teilt damit ein ähnliches Schicksal wie das zehn Jahre zuvor produzierte Tarzan Remake Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen, welches versuchte dem Lianenschwinger eine glaubwürdige Hintergrundgeschichte innerhalb eines Drama/Abenteuerfilms zu verleihen. Und weil (bewegte) Bilder mehr sagen als Worte hier noch die Trailer zum Dschungelbuch (1994) und Greystoke (1984).

Supercut Movie Phone Calls – Hello again

Die Rezeption von Filmen hat einige Paradigmen etabliert, die es dem Zuschauer erleichtern sollen bestimmte Aussagen oder Ideen so aufzunehmen, wie sie von den Machern des Films intendiert sind. So sagt einem bereits die Farbgebung von Figuren, wie wir diese sehen sollen: Schurken in ganz in Weiß sind oft Vertreter von religiösem Kult, wollen sich nicht selbst die Hände dreckig machen oder stehen in asiatischen Räumen oftmals sinnbildlich für den Tod (Weitere Beispiele zur Farbgebung von Figuren und ihrer Wirkung).

Es gibt also gewisse „Regeln“ für Filmemacher und Zuschauer und weil es diese „Regeln“ kann man deren Umsetzung miteinander vergleichen oder – wie im folgenden Video – kombinieren. In „Movie Phone Super Call“, einem Supercut von verschiedenen Telefonanrufen in unterschiedlichen Filmen, wir ein Telefongespräch zwischen vielen unterschiedlichen Charakteren aufgezeigt. Das funktioniert erstaunlich gut und ist durchaus unterhaltsam.

Fear The Walking Dead – So Close, Yet So Far S01E02 [Review]

Nachdem die Pilotfolge vom Serien Spin-off Fear The Walking Dead ja eher durchwachsen war, nimmt die zweite Folge mit dem Titel „So Close, Yet So Far“ wieder ordentlich Schwung auf. Wir erinnern uns kurz zurück: Fear The Walking Dead – So Close, Yet So Far S01E02 [Review] weiterlesen

Fear The Walking Dead – Pilot S01E01 [Review]

Aufgrund ihrer expliziten Gewaltdarstellung ist die TV-Serie The Walking Dead nicht jedermanns Geschmack. Trotzdem lässt sich nicht abstreiten, dass diese neben Game of Thrones momentan zu den populärsten Serien der Welt gehört. Was lag da für den Muttersender amc  näher, als sich weiter mit dem Franchise zu beschäftigen und eine neue Serie in der gleichen Welt zu produzieren. Solche Ableger (engl. Spin-off) sind keine Seltenheit und für Sender interessant. In diesen Ablegern können die Sender ihre etablierte Marke weiterleben lassen oder diese nutzen um eine neue, eigenständige Marke zu etablieren. amc veröffentlichte diesen Sonntag in den USA die erste Folge ihres Ablegers Fear The Walking Dead, die tags drauf auch für deutsche Amazon Prime Kunden abrufbar war.

Die Protagonisten von Fear The Walking Dead
Dr FTWD Cast v.l.n.r Alicia, Nick, Madison, Travis, Liza (Ex-Frau von Travis), Christopher, Daniel, Griselda und Ofelia

Wie im Original war auch hier wieder Robert Kirkman, der Autor der Comicvorlage, an der Konzeption der Serie beteiligt. Zeitlich vor The Walking Dead angelegt beschäftigt sich die Serie mit den Ursprüngen der Zombie-Apokalypse. Zentrale Identifikationsfiguren für den Zuschauer entstammen der Patchworkfamilie von Travis und Madison sowie den Kindern Alicia, Nick und Christopher. Zusätzlich hat jede der Figuren  noch so ihre eigenen Probleme: der Englischlehrer Travis hat zwar eine gute Beziehung zur Kollegin Madison, aber sein leiblicher Sohn Christopher steht ihm und der neuen Familie abweisend gegenüber. Die verwitwete Madison beweist als Vertrauenslehrerin zwar viel Empathie aber hat zu ihren eigenen Kinder kein ideales Verhältnis. Ihre Tochter Alicia ist eine gute Schülerin, muss sich aber emotional darauf einstellen, dass sie und ihr Freund Matt wohl in Zukunft auf unterschiedliche Universitäten gehen werden. Nick, Alicias älterer Bruder hat sich wegen seiner Drogenabhängigkeit von der Familie entfernt. Aber die verstörenden Ereignisse zu Beginn der ersten Folge sorgen dafür, dass er sein Leben endlich wieder unter Kontrolle kriegen will. Fear The Walking Dead – Pilot S01E01 [Review] weiterlesen

Deadpool – harte 18er Action in der kommenden Comic-Verfilmung

Bist du auch wirklich wirklich 18? Ganz sicher? Dann klicke auf weiter und zieh dir rein, wie Ryan Reynolds als gewaltbereiter Anti-Held den noch böseren Typen das Hirn aus der Birne schießt und dabei einen flotten Spruch nach dem anderen ablässt. Voll Hammer! Achja, und ohne Maske sieht er aus wie eine alte Avocado! Schnell klicken!!!11einself Deadpool – harte 18er Action in der kommenden Comic-Verfilmung weiterlesen

Trumbo – Bryan Cranston im Biopic über den Autor Dalton Trumbo

Nichts ist spannender als die Realität, außer vielleicht ein Film oder Film über die Realität. Eine für Cineasten interessante Filmbiografie (engl. biopic) erscheint am 6. November diesen Jahres in den USA. Darin geht es um die Geschichte des Drehbuchautoren Donald Trumbo, gespielt von Breaking Bad-Star Bryan Cranston, während der McCarthy Ära.  Trumbo war als Autor auch in Hollywood erfolgreich, bevor ihn seine Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei ins Gefängnis und auf die schwarze Liste brachte, welches ihm ein weiteres Arbeiten in der Filmbranche unter seinem eigenen Namen unmöglich machte.

Im direkten Vergleich zu Trumbo macht Cranston im Trailer schon eine sehr gute Figur. Unterstützt wird der Cast noch von Größen wie Helen Mirren, Elle Fanning und Alan Tudyk. Schade, dass es bisher noch kein Release Datum für Deutschland gibt. Nach dem enttäuschenden Monuments Men [2014] hätte ich momentan wieder richtig Lust auf ein interessantes Biopic.

Minion Way To Die – Blutige Action gegen den Trend

Wie steht ihr eigentlich zu den Minions? Feiert ihr die kleinen gelben Dinger mit unverständlicher Sprache und ungefilterten emotionalen Ausbrüchen ab oder sind sie euch zu kindisch? Ich fand die kleinen Kerle als humoristische Ergänzung der Ich, einfach unverbesserlich [2010 + 2013] Filme ja ganz passend. Doch als eigenständige Figuren hatten sie mir zu wenig Tiefgang. Was war ihr Antrieb? Dem Boss zu dienen oder Banana! Das macht für mich keine gute Figur aus, mit der ich im Laufe der Handlung mitfiebern möchte. Auch ihre Drolligkeit überzeugt mich nicht davon am Ball zu bleiben.  Aber bei der großen Masse kamen sie so gut an, dass sie dieses Jahr ihren eigenen Film bekamen und erst jetzt von der Spitze der Kinocharts vertrieben wurden.

Jemand der den Minions auch sagen wir mal zumindest kritisch gegenüber steht ist Lee Hardcastle. Dieser produziert auf seinem Youtube Channel allerlei blutige Knetfiguren Filme und widmet sich nun auch den Minions. Titel des kleinen Filmchens: Minion Way To Die.

(via seitvertreib)

Blog und Podcast über Filme, Serien, Spiele und Gamingkultur