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Robin Williams R.I.P.

Robin-WilliamsEs kommt einem gefühlt so vor, als ob die Todesmeldungen aus Hollywood in letzter Zeit zunehmen. Trotzdem bremst dies auf keinen Fall die Wirkung eines solchen Todesfalls. Schon gar nicht im Fall von Robin Williams. Der Schauspieler und Komiker, der seinen internationalen Durchbruch als Radio-DJ in Good Morning, Vietnam (1987) hatte, schaffte es schauspielerische Tiefe und heitere Komik gekonnt miteinander zu verbinden. Am eindrucksvollsten merkt man diese Mischung wohl in Good Will Hunting (1997) an, in dem Williams als verwitweter Professor das fehlgeleitete Mathematik-Genie (gespielt von Matt Damon) auf die richtige Bahn bringt. Trotz der Trauer über den Tod seiner Frau und dem ernsthaften Ton des Films, schaffte es Williams auch dort in Anekdoten über seine Frau den Zuschauer fröhliche Wärme ins Herz zu bringen.

Spätere brillierte Williams auch in psychopathischen Rollen, die ihm zuvor nur wenige zugetraut hätten. So als Mörder im Katz- und Mausspiel mit Al Pacino in Insomnia (2002). Williams war ein meister der spontanen Komik und wusste auch mit seinen Stand-Up Auftritten zu begeistern. Seine Alkohol- und Drogensucht schien er lange unter Kontrolle gehabt zu haben und ich bewunderte seinen offenen Umgang damit. Mitgliedern meiner Generation wird er wohl am meisten durch sein sympathisches Mitwirken an allerlei Familienfilmen wie Mrs. Doubtfire (1993) oder Jumanji (1995) in Erinnerung bleiben.

So kam mir beim lesen der Meldung über Williams Tod unweigerlich, seine Rolle als Dschinni in Aladdin (1992) in den Sinn, in der Williams „You will never have a friend like me“ singt. Er wird damit wohl leider recht behalten.

(via nerdcore der auch eine großartige Videoauswahl zusammengestellt hat!)

 

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